​Einschränkungen von Trauerfeiern aufgrund der aktuellen Situation mit COVID-19

​Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus sind weitergehende Regelungen für die Friedhöfe und Abwicklungen der Bestattungen erforderlich.

Für die Bestattungen auf Geislinger Friedhöfen gilt bis auf Weiteres folgende  Regelungen:

  • Personenanzahl bei Bestattungsfeiern  ist unbegrenzt. Die Anzahl der Sitzplätze in den Trauerhallen sind allerdings deutlich geringer (Regelung einzelner Gemeinden kann abweichen)
  • Die Bestattungsfeiern werden im Außenbereich, wie auch in Trauerhallen abgehalten; auf den Mindestabstand von 1,5m zwischen den Trauergästen ist zu achten
  • Eine öffentliche Einladung zu Bestattungsfeiern über Traueranzeigen ist erlaubt
  • Auf Händeschütteln, Beileidsbezeigungen und Nähe soll verzichtet werden
  • Weihwasser und Erde werden nicht zur Verfügung gestellt
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist in den Trauerhallen während der ganzen Trauerfeier Pflicht (medizinische Maske oder FFP2, keine Stoffmasken)
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei Einladungen zum Trauerkaffee ein Nachweis der 3Gs (geimpft, getestet oder genesen) Pflicht ist.

​Besondere Zeiten benötigen besondere Maßnahmen. Wir bitten Sie, sich an diese Vorschriften zu halten.

Wir bleiben trotz dieser außergewöhnlichen Situation 24h für Sie erreichbar. Bei Fragen dürfen Sie uns jederzeit telefonisch kontaktieren.

​Beruf liegt in den Genen

​Emily Maichle ist eine der jüngsten geprüften Bestatterinnen in Deutschland . Die 20-Jährige ist vollkommen überzeugt, den "schönsten Beruf der Welt" zu haben.

Emily Maichle ist Bestatterin. Aktuell sogar die jüngste geprüfte Bestatterin Deutschlands. Wer mit der 20-Jähringen über ihren Beruf redet, erkennt schnell, dass sie ihn mit Leidenschaft ausübt. "Dieses Gefühl, dass man den Angehörigen in dieser schweren Zeit helfen kann", ist für die junge Frau nur einer der vielen Gründen, warum sie ihre Arbeit für wichtig hält. Der Beruf sei unglaublich abwechslungsreich und vielfältig, kein Trauerfall sei wie der andere, man erhalte Wertschätzung und Dankbarkeit - das alles fällt ihr auf Anhieb ein.

Von ungefähr kommt die Berufswahl nicht. Emily Maichle ist in einer Geislinger Bestatter-Großfamilie aufgewachsen. Bereits ihr Urgroßvater holte Verstorbene mit einer speziellen Bestattungskutsche ab, die Generationen danach bauten den Bestattungsbereich im Unternehmen aus. "Bei uns im Hause war das Thema Tod nie tabu, es war ganz normal, dass meine Eltern beim Mittagessen oder so darüber geredet haben", erinnert sich Emily.

Schon als Kind wollte sie "unbedingt mal mit zur Abholung eines Verstorbenen". Mit 13 erlaubte es ihr Vater Markus Maichle zum ersten Mal. Von da durfte sie immer wieder dabei sein. Oder auch sonst helfen.

Mit ihrem 1,4-Abitur im Sommer vergangenen Jahres im Geislinger Wirtschaftsgymnasium hätte sich Emily jeden Beruf aussuchen können. Dennoch ließ sie sich nicht bremsen und stieg ins elterliche Unternehmen in Geislingen ein.

Landesschau Baden-Württemberg

​Die jüngste Bestatterin Deutschlands

Lange musste die 20-jährige Emily Maichle aus Geislingen nicht über ihre Berufswahl nachdenken. Denn sie ist in eine Bestatterfamilie hineingeboren worden, in der drei Generationen Großeltern, Eltern und Kinder zusammenarbeiten. Sie setzt die vierte Generation fort.


aus der Sendung vom
Mi, 17.3.2021 18:45 Uhr, Landesschau Baden-Württemberg, SWR Fernsehen BW


https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/die-juengste-bestatterin-deutschlands-100.html


Zeig mir Deinen Job! – Der Berufe-Podcast

​Bestatterin Emily: „Der Tod kennt kein Wochenende“

von Katha Jansen und Bestatterin Emily Maichle


https://www.swr.de/zeig-mir-deinen-job/bestatterin-emily-der-tod-kennt-kein-wochenende-100.html